Redaktioneller Beitrag: Quelle "Artikel dzw / Ausgabe 42

"Gutachten zum Praxislabor an Parlamentarier übergeben“

Der Arbeitgeberverband Zahntechnik (AVZ) hatte Ende September 2016 zu seinem ersten Parlamentarischen Abend in die Parlamentarische Gesellschaft in unmittelbarer Nähe zum Reichtagsgebäude in Berlin eingeladen. Der Einladung folgten Bundestagsabgeordnete der im Bundestag vertretenen Parteien sowie deren persönliche Mitarbeiter und mehr als 50 Zahntechnikermeister aus dem gesamten Bundesgebiet, die rund 2.400 gewerbliche Laboratorien repräsentierten, so der Verband in seiner Pressemitteilung zum Termin. Als Titel hatte der AVZ „Betrachtung und Analyse zum zahnärztlichen Praxislabor“ gewählt und damit neugierig gemacht. Die Schirmherrschaft wurde vom SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Edgar Franke, MdB, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, übernommen.

 

In der Keynote stellten die Professoren Dr. Steffen Detterbeck von der Philipps-Universität in Marburg, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht und ausgewiesener Fachmann für Handwerkssrecht, und Dr. Hermann Plagemann, Fachanwalt für Medizin- und Sozialrecht und Honorarprofessor an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, passend zum Titel des Parlamentarischen Abends ein grundlegendes Rechtsgutachten unter der Überschrift „Das zahnärztliche Praxislabor – handwerks-, berufs-, wettbewerbs- und sozialrechtliche Grenzen“ vor. Sie betrachteten die rechtlichen Aspekte einer Entwicklung, die das Zahntechnikerhandwerk seit dem Hamburger und Ulmer Abkommen in den 1950er-Jahren beschaftigt, und wiesen die Grenzen des Praxislabors unter den genannten rechtlichen Aspekten auf. „Damit gaben sie den Parlamentariern richtungsweisende Materialien für ihre Arbeit in der Gesundheits- und Sozialpolitik an die Hand“, so der Verband. „Die anwesenden Bundestagsabgeordneten erhielten als erste das Gutachten aus der Hand des AVZ-Präsidenten Manfred Heckens. Sie wollen dieses für ihre parlamentarische Arbeit und zukünftige gesetzliche Regelungen nutzen“, so der Verband weiter.

 

Der anschließende Meinungsaustausch habe den teilnehmenden Unternehmensvertretern Gelegenheit geboten, direkt mit den Bundestagsabgeordneten über ihre betriebliche Situation und ihre Vorstellungen über die Weiterentwicklung des Gesundheits- und Sozialrechts zu sprechen.

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