Newsletter des AVZ Nr. 5 - September 2017

AVZ-Laborbesuche mit Bundestagsabgeordneten

Abgeordnete aus der gesamten Bundesrepublik besuchen Dentallabore in ihrem Wahlkreis

... Gefolgt von Sylvia Jörrißen ebenso von der CDU wie Dr. Johann Wadephul. Als CDU Bundestagskandidat besuchte Marc Biadacz ein Labor in seinem Wahlkreis. Die SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Mindrup, Dr. Ernst Dieter Rossmann, Dr. Edgar Franke und Johannes Kahrs sowie SPD Bundestagskandidat Dr. Joe Weingarten informierten sich ebenfalls in Laboren in ihren Wahlkreisen über die aktuelle Situation der Meisterbetriebe. Die Bundestagsabgeordneten erhielten in den Betrieben einen Einblick in Arbeitsabläufe, Hygienestandards, Technologien und Versorgungsmöglichkeiten mit individuellem Zahnersatz. Sie konnten in den auf dem neuesten technologischen Stand ausgestatteten Betrieben die modernen Herstellungsverfahren bei Zahnersatz ebenso kennenlernen, wie die traditionellen Techniken des Handwerks. Die Abgeordneten zeigten sich alle aufgeschlossen auch für die Möglichkeit von CAD/CAM und der Frästechnik mittels computergesteuerter Fräsen, bewunderten aber auch die Präzision des von Zahntechnikern individuell von Hand

hergestellten Zahnersatzes.

 

Gegenstand der Gespräche war neben der Preis- und Kostensituation der Labore auch die Diskussion rund um das zahnärztliche Praxislabor und die damit verbundenen Wettbewerbsverzerrung. AVZ-Präsident Manfred Heckens überreichte den Bundestagsabgeordneten als Grundlage für die weitere Diskussion über das Praxislabor jeweils

das Gutachten der Professoren Dr. Detterbeck und Dr. Plagemann. Er machte darauf aufmerksam, dass Verbraucherschutz durch die Qualität der Ausbildung und die Qualifizierung der Ausbilder am ehesten erreicht werden kann. „Versorgungssicherheit mit Zahnersatz, sichere Arbeitsplätze, Ausbildung auf höchstem Niveau und Technologieführerschaft einer handwerklich strukturierten Branche können nur erhalten bleiben, wenn die Betriebe nicht länger der Wettbewerbsverzerrung durch zahnärztliche Praxislaboratorien ausgesetzt sind, die

nicht von qualifizierten Meistern geführt sind“, erklärte Heckens.

 

Faire Chancen im Wettbewerb und ein Höchstmaß an Verbraucherschutz müssten auch für die hochwertigen Arbeiten aus deutschen Dentallaboren gelten. Weltniveau bei der Technik könne nicht im Niedriglohn- und Sozialrabatt-Umfeld geschaffen werden, so Heckens. Damit stieß er auf Zustimmung und Verständnis bei den Bundestagsabgeordneten. Ziel ist es, auch künftig im engen Dialog zu bleiben, um der Qualität von meistergefertigtem Zahnersatz zu der verdienten Wertschätzung beim Zahnersatzpatienten zu verhelfen. Qualitätssicherung durch Meister ist gelebter Verbraucherschutz, war man sich sicher.

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